Veranstaltung „Neue Geschäftsmodelle durch Sprachbiometrie“ am 26.09.2008.
Networking Events
Überall dort, wo der Zugang zu bestimmten Daten, Diensten oder Räumlichkeiten nur einem bestimmten Personenkreis vorbehalten sein soll, besteht die Notwendigkeit der Authentifizierung. Es soll sichergestellt werden, dass es sich bei der betreffenden Person um diejenige handelt, für die sie sich ausgibt. Konkrete Anwendungsfälle sind z.B. die Anmeldung an einem Computersystem, der Zugang zu Geräten oder Räumlichkeiten und die Personenidentifikation zu Überwachungszwecken sowie zunehmend der Einsatz in sogenannten Convenience-Bereichen. Bei diesen Komforterhöhungen im alltäglichen Leben handelt es sich z.B. um eine vereinfachte Zahlungsabwicklung im e-Commerce oder im Kaufhaus, aber auch die automatische Anwender-Identifikation für persönliche Einstellungen in der Unterhaltungselektronik oder im Auto. Bei webbasierten Anwendungen ist die sichere Authentifizierung zunehmend ein "Must"; ohne die verlässliche Identitätsüberprüfung stößt das Medium an seine Grenzen.
Vor diesem Hintergrund stellt sich immer weniger die Frage nach dem „ob", sondern vielmehr nach dem „wie" einer sicheren Authentifizierung. Bisher sind die häufigsten Verfahren entweder der Ausweis oder die Verwendung von Karten und Passwörtern bzw. einer Geheimzahl. Die Identifikation durch den Besitz eines Objektes − wie z. B. eines Ausweises − dient zwar nach wie vor noch ihrem Zweck, verliert aber in einer mehr und mehr elektronisch kommunizierenden Welt zunehmend an Bedeutung. Bisher gängige Authentifizierungsverfahren sind zum einen häufig nicht mehr zweckmäßig bzw. umständlich, zum anderen nicht mehr sicher genug. Insofern ist klar erkennbar, dass mediengerechte und anwendungsorientierte Alternativen benötigt werden, die sicher, komfortabel und kostengünstig sind und gleichzeitig eine hohe Userakzeptanz haben.
Da in Biometrie mehr und mehr eine Alternative gesehen wird, überrascht es nicht, dass biometrische Verfahren einen weltweiten Wachstumsmarkt darstellen. Besonders häufig eingesetzte − und deshalb einer breiten Öffentlichkeit bereits bekannte − Technologien biometrischer Authentifizierung sind die Fingerabdruck- sowie die Gesichtserkennung und der Iris-/Retina-Scan. Deutlich weniger bekannt − insbesondere in Deutschland − ist jedoch die Stimme, obwohl gerade sie sich anbietet, wenn das Telefon einer der bevorzugten Kontaktkanäle ist
Am 12. Februar 2009 fand in der Villa Kennedy in Frankfurt am Main ein Event zum Thema "Sprachbiometrie" statt, gemeinsam veranstaltet von den Firmen Nuance, Voice Commerce und TellSell Consulting. Statt der erwarteten 43 konnten 64 Interessenten begrüßt werden. Die Befragung, an der sich 32 der anwesenden Gäste beteiligten, ergab ein großes Interesse an Case Studies, generellen Informationen und neuen Geschäftsmodellen. 96 Prozent bewerteten die Veranstaltung mit „sehr gut” oder „gut”.
Auf der Veranstaltung wurde von verschiedenen Referenten Sprachbiometrie unter unterschiedlichen technischen und kommerziellen Blickwinkeln beleuchtet sowie konkrete Anwendungsbeispiele und -szenarien vorgestellt. Den Vortrag von Thomas Wind, Partner bei TellSell Consulting, finden Sie rechts, ebenso ein Interview mit Michael Bommer, General Manager DACH und Italien von Nuance Communications und Thomas Wind zum Thema „Neue Geschäftsmodelle durch Sprachbiometrie”.
Fotos mit freundlicher Genehmigung von Villa Kennedy, Thomas Wind und Michael Bommer.
Neue Geschäftsmodelle durch Sprachbiometrie
Chancen zum Aufbau massenmarktfähiger Dienste
Eine Präsentation von Thomas Wind, die das Thema "Sprachbiometrie" ausführlich behandelt. (PDF)
Spotlight: Neue Geschäftsmodelle durch Sprachbiometrie
Ein Interview mit Thomas Wind und Michael Bommer zum Thema der Notwendigkeit der Authentifizierung. (PDF)



